Jagd & Hund

Jeder Hund hat einen Jagdinstinkt - der eine ausgeprägter, der andere moderat. Ein Spaziergang ohne Leine in Wiesen, im wald und über Felder ist für viele Hundehalter ein Risiko. Wir bieten Abhilfe bei jagdlich ambitionierten Hunden und unerwünschtem Jagdverhalten, vermitteln eine artgerechte Beschäftigung für jagdlich ambitionierte Hunde ohne jagdliche Führung, ebenso die Ausbildung von Jagdhunden bis hin zur Brauchbarkeitsprüfung. Eine Alternative für Nicht-Jäger:  Trüffel- und Morchelsuche sowie weitere, sinnvolle Beschäftigungen für den Hund.

"Die Kooperation von Thomas und mir besteht seit 2013 : beide haben wir eine jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Hunden. Unsere kynologischen Ausbildungen verliefen nicht parallel – Thomas kommt aus der Jagdhundeausbildung, ich aus der Verhaltenstherapie auffälliger Familienhunde. Dennoch führte uns die gemeinsame Arbeit mit Hunden zusammen, als ich Thomas vor einigen Jahren für einen jagdlich überambitionierten Hund erstmalig kontaktierte. Bald stellten wir fest, dass wir durchaus ähnlichen Ansätze und Ansprüche haben: den Hund als Teampartner zu sehen und ein stressfreies Miteinander aufzubauen. So ergab sich eine Kooperation, von der besonders unsere Kunden und deren Hunde porfitieren. Seitdem ergänzen wir uns mit Erfolg im coaching unserer Kunden und deren Hunde, diskutieren neue wissenschaftliche Erkenntnisse und therapeutische Konzepte." Michaela Dreier

Unser Kunden profitieren von unserer Kooperation: wie bieten individuelles, persönliches Training im häuslichen Umfeld und in der alltäglichen Umgebung, bei der Gassi-Runde mit und ohne Leine sowie die artgerechte Beschäftigung des Hundes. Unter "Angebot" finden sie ein Trainings-Kombipaket mit beiden Trainern!

Nahezu jeder Hund hat Jagdinstinkte, denen er unterschiedlich ambitioniert nachzugehen versucht. Bei Hunden, die unerlaubt auf Jagd gehen, hat sich eine Trainingskombination bewährt:  Aufmerksamkeitstraining, Bindungstraining, vertrauensbildende Maßnahmen, und Grundgehorsam. Grundlage hierfür ist eine sinnvolle, artgerechte Beschäftigung des Hundes durch den Hundehalter.Thomas unterstützt alpenhund.de und den Verein "Verantwortung Hund  e.V." mit seiner langjährigen Erfahrung (Hundeausbilder seit über 25 Jahren!), je nach Schwerpunkt und individueller Situation.

Das schreibt uns eine Kursteilnehmerin: "Ertstaunlich, wie einfach Hundeerziehung ist, wenn man es richtig und konsequent macht..... In der Hundeschule waren wir vom ersten Tag an. Auf dem Platz war sie auch immer ganz gehorsam aber im Alltag siegte regelmäßig ihre Jagdleidenschaft. Leine ab und weg, außer Kontrolle nicht abrufbar! ...." Wie Steffi R. aus Seeon unter der Anleitung von Thomas den Jagdtrieb ihrer "Maya" in den Griff bekam und wie sie damit zufrieden ist, lesen sie hier: Icon Erstaunlich (219,1 KB)   

Kennenlernstunde und Einzelbuchung bei Thomas - immer nur als Doppelstunde möglich: 95,- € für 120 Minuten.
Hier  finden sie Details: 

Trüffelhundausbildung und Morchelsuche mit Hund: Der Sonderkurs unter der Leitung von Förster Thomas beinhaltet neben der umfassenden Ausbildung des Hundes auch die Themen Naturschutz, Waldökonomie und -ökologie sowie Pilzkunde. Das Schnüffeln und der Einsatz der Nase ist ein Urbedürfnis des Hundes. Damit ein Hund aber zielgerichtet auf Pilzsuche geht, bedarf es Einiges an Vorbereitung, Training - und Hintergrundwissen des Hundehalters. Gemeinsame Pilzsuche ist Teamarbeit, für den Hund Nasenarbeit. Sie bereitet Mensch und Hund sehr viel Freude, stärkt durch artgerechte Beschäftigung die Führerbindung, motiviert durch ein gemeinsames Erfolgserlebnis und trägt so zu einer gelungenen Beziehung bei. Nach zweijähriger, intensiver Vorbereitung sind wir nun soweit, dies auch unseren Kunden zu vermitteln! Wir bieten dies ausschließlich als Einzeltraining an! Kursgebühr: 400,- € ( 3 Std. Einführung: Wissensvermittlung + praktisches Training; anschließend zeitlich versetzt 2 Doppelstunden Einzeltraining im Wald)
Hinweis: gemäß Bundesartenschutzverordnung ( BNatSchG) ist der Trüffel in Deutschland sowie alle Vertreter der Gattung Tuber geschützt und darf nicht entnommen werden. Für die Ausbildung Trüffelsuche wird ausschließlich angekauftes Material verwendet. In der Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien und Kroatien gelten Bestimmungen welche die Trüffelsuche und Entnahme unter Einhatlung bestimmter Auflagen ermöglichen. Morcheln dürfen in geringen Mengen der Natur für den eigenen Bedarf entnommen werden (§ 44 Abs 1, Nr 4 und Abs2, Satz1, Nr1, BNatSchG).

Thomas ist erreichbar unter : Telefon. mobil  0177.9099806
Michaela ist erreichbar unter  08661.2170036 oder unter 0177.7755448

Beide Trainer sind sachkundig geprüft durch verschiedene Landratsämter und Veterinärämter. Beiden wurde die Erlaubnis erteilt nach §11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8f Tierschutzgesetz zur gewerbsmäßigen Ausbilden von Hunden für Dritte oder Anleitung der Ausbildung von Hunden.

                                                                    sämtliche Fotos: ©Michaela Dreier, ©Dietmar Dreier, ©Thomas Musil

Viele Hundehalter haben das Bedürfnis ihren Hund artgerecht auszulasten. Mantrailing und Fährtenarbeit sind „in“ geworden, ebenso Apportier- und Suchspiele. Falsch aufgebaut und angewendet lernt der Halter seinem Hund aber vor allem eines: seinem Jagdinstinkt nachzugehen. Wenn Sie mit ihrem Hund für den privaten Gebrauch richtig „fährten“ und apportieren wollen, unterstützen wir Sie als Team gerne.

Es ist der Traum eines jeden Hundehalters sich mit seinem Hund in der freien Natur zu bewegen, durch Wald und Wiese und über Berge zu spazieren. Oft ist man dabei so in Gedanken oder auf seinen Hund konzentriert, daß man vieles in Wald und Flur gar nicht mehr sieht. Spuren und Vegetation erzählen aber viel über den Wald und seine Bewohner. Um einen Blick dafür zu bekommen, begleitet Thomas, Förster, Angler und Verfasser vieler Artikel in Fachzeitschriften, die Wanderungen des Vereins "Verantwortung Hund e.V." ehrenamtlich und vermittelt uns Wissenswertes vor Ort.
Auch die Rolle des Hundes, egal ob als jagdlich geführter Begleiter oder Familienhund, wird beleuchtet: wann gilt die Anleinpflicht, gibt es jahreszeitliche Unterschiede und was ist generell zu beachten und zu berücksichtigen. Denn so mancher  Waldausflug endet im Desaster: entweder geht der Hund unerlaubt auf Jagd und gefährdet damit sein Leben und das der Wildtiere. Oder der Mensch ist entnervt und gestresst, da sein Hund weder abrufbar noch leinenführig ist. Trifft dies zu, so haben die Teilnehmer einer solchen Wanderung die Möglichkeit, vorab an einem Workshop zum Thema Leinenführigkeit teilzunehmen. Die Teilnahme an der Wanderung empfiehlt sich vor allem für im Training schon etwas fortgeschrittene Teams und ist für Anfänger ungeeignet. Eine Anmeldung ist dringend erforderlich.